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Stroboskopischer Effekt

Der Stroboskopeffekt wurde bereits im frühen 19. Jahrhundert von dem englischen Arzt Peter Marc Roget beobachtet und dokumentiert. Aus seinen Beobachtungen entwickelte sich die Stroboskopie, ein optisches Verfahren um schnelle, periodische Bewegungsabläufe sichtbar zu machen. 

Das funktioniert zum Beispiel mittels einer mit schlitzen versehenen, rotierenden Scheibe oder der Beleuchtung des Objekts mit einer Folge kurzer Lichtblitze. Der dadurch entstehende stroboskopische Effekt lässt bewegte Gegenstände ruhend oder in einem anderen als dem tatsächlichen Bewegungszustand erscheinen. Das kann einerseits genutzt werden, um schnell ablaufende Prozesse verlangsamt oder als Standbild sichtbar zu machen.

Andererseits birgt der stroboskopische Effekt eine große Gefahr. Eine flimmernde Beleuchtung kann bei der Arbeit mit Maschinen mit sich bewegenden Teilen kann zu einer falschen Wahrnehmung oder Einschätzung der Drehung oder der Drehrichtung führen, da sich die periodische Lichtwirkung mit der periodischen Bewegung rotierender oder sich hin- und herbewegender Maschinenteile überlagert. Um dadurch entstehende Unfälle zu vermeiden, sollten Beleuchtungssysteme so ausgelegt sein, dass ein Pulsieren des Lichts vermieden wird. Das geschieht durch die Verwendung weniger flimmernder Lichtquellen oder durch den Betrieb von Entladungslampen mit elektronischen Vorschaltgeräten. Auch der Einsatz gleichspannungsversorgter Glühlampen oder der Betrieb von Glühlampen mit hoher Versorgungsspannung eignet sich zur Vermeidung gefährlicher stroboskopischer Effekte.