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Schutztrennung

Die Schutztrennung beschreibt eine mögliche Maßnahme zum Schutz gegen Stromunfälle, beispielsweise bei Arbeiten unter der Gefahr des Kontakts zu spannungsführenden Gegenständen.

Wirkungsweise einer Schutztrennung 

Die schützende Wirkung besteht in einer galvanischen Trennung zwischen dem Verbraucherstromkreis und dem Stromversorgungsnetz. Üblicherweise haben die Außenleiter eines Netzes eine Spannung gen Erde. Das ist bei einem Stromkreis, an dem das schutzgetrennte Gerät angeschlossen ist, nicht der Fall.

Anwendungszwecke 

Die Schutztrennung bietet eine höhere Schutzwirkung als beispielsweise die Schutzklasse III, daher ist sie für Bereiche mit erhöhter Gefährdung vorgeschrieben. Vorzugsweise findet sie Anwendung in Nasszellen, in und an Stahlkesseln, beim Betrieb von Elektrowerkzeugen auf Baustellen, oder bei Arbeiten in beengten Räumen. Vereinzelt wird sie auch beim Betrieb von Kleinstgeräten, wie Rasierapparaten, verwendet.

Vorschriften und Anwendungsgrenzen

Ferner eignen sich Schutzleitungen für die Anwendung in Anlagen bis maximal 500V Betriebsspannung und die Leitungslänge darf 500m nicht überschreiten. Bei vorgeschriebener Verwendung darf nur ein elektrischer Verbraucher angeschlossen werden. Beim Anschluss mehrerer Geräte an einem Trenntransformator, ist zwischen den einzelnen Geräten ein erdfreier, örtlicher Potentialausgleich herzustellen.

Die Schutztrennung kann nur an örtlich begrenzten Stellen angewandt werden, da sie nur so lange wirksam ist, solange auf der Sekundärseite kein Erdschluss besteht und somit die Ausdehnung der dort angeschlossenen Leitung beschränkt werden muss.