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Handbuch Online Marketing – WATT24
Willkommen an Bord

Handbuch Online Marketing

Dieses Handbuch begleitet dich durch deinen Marketing-Zwischenstopp bei WATT24. Es ist gleichzeitig Einführung, Nachschlagewerk und Aufgabenliste für dein Praxisprojekt.

Wie du das Handbuch nutzt

Die vier Kapitel bauen aufeinander auf, müssen aber nicht am Stück durchgearbeitet werden. SEO und SEA vermitteln das Grundwissen, das du für fast jede Marketing-Aufgabe brauchst. Social Media begleitet dich vor allem, wenn es im letzten Kapitel um die Bewerbung deiner neuen Seite geht. Kampagne erstellen ist dein eigentliches Praxisprojekt. Hier bekommst du ein konkretes Thema zugewiesen (einen neuen Anwendungsbereich auf watt24.com, ähnlich der Anwendungsbereichsseite Schreinerei und arbeitest die dortige Checkliste Schritt für Schritt ab.

Kurz zu WATT24: Wir sind ein B2B-Elektrogroßhandel und Lighting-E-Commerce-Shop aus Ense auf Shopware 6. Unsere Kernzielgruppe sind Elektriker, Elektrofachbetriebe und Facility Manager; in einzelnen Produktbereichen kommt auch B2C dazu. Das prägt jeden Text, jede Anzeige und jeden Social-Media-Post, den wir machen: kompetent und direkt, kein Consumer-Marketing-Ton. Kreativität, ein lockerer Stil und eine Prise Humor sind dennoch gerne gesehen.
#gerneperDu

Deine Werkzeugkiste

Zugänge zu den einzelnen Tools richten wir dir je nach Bedarf ein, hier schon mal ein Überblick, wofür du sie brauchst:

Sistrix

Keyword- und Ranking-Recherche für SEO, u. a. Quick-Win-Analysen

Shopware

CMS für Kategorie-, Landing- und Anwendungsbereichsseiten

Canva

Bildgestaltung für Seiten, Social Media und Newsletter

HubSpot

Newsletter-Erstellung und E-Mail-Marketing

Instagram & LinkedIn

Social-Media-Bewerbung, unterschiedliche Tonalität je Kanal

Google Ads

SEA-Kampagnen: Suchnetzwerk, Shopping, Performance Max

Google Analytics

Traffic, Nutzerverhalten und Conversions auf watt24.com auswerten

Google Search Console

Indexierung, Suchanfragen und technische SEO-Fehler im Blick behalten

ChatGPT & Claude

KI-Unterstützung bei Recherche, Textentwürfen und Ideenfindung

Bei Fragen: einfach fragen!

01

SEO

Suchmaschinenoptimierung ist bei WATT24 ein wichtiger Traffic-Kanal: Ein Großteil unserer Kategorie-, Hersteller- und Ratgeberseiten lebt davon, in Google für die richtigen Suchbegriffe gefunden zu werden.

Grundprinzip

SEO bedeutet, Seiten so zu gestalten, dass sie zu dem passen, wonach jemand tatsächlich sucht - inhaltlich, strukturell und technisch. Bei WATT24 heißt das konkret: Die passenden Suchbegriffe im Titel, in der Überschrift und im Text unterbringen, ohne dass übertreiben wird (Stichwort Keyword-Stuffing) oder es gestelzt klingt. Außerdem ist eine saubere Verlinkung der Seite mit anderen relevanten Seiten wichtig.

Suchintention verstehen

Nicht jeder Suchbegriff will das Gleiche. Bevor du eine Seite optimierst, ordne den Suchbegriff einer Intention zu – das entscheidet, welche Art von Seite überhaupt ranken kann:

IntentionBeispiel-SuchePassende Seite
Informational„was bedeutet ip44"Ratgeber, Wiki-Artikel
Navigational„watt24 login"Konkrete Unterseite, Account-Bereich
Transactional„unterputzdose kaufen"Kategorie- oder Produktseite
Commercial„beste unterputzdose ip44"Ratgeber mit Produktverweisen, Vergleichsseite

Eine Kategorieseite für einen rein informationellen Suchbegriff zu optimieren, funktioniert in der Regel nicht, Google zeigt dafür lieber Ratgeber- oder Wiki-Inhalte an. Prüfe deshalb bei jedem Keyword kurz, was Google aktuell in den Top-Ergebnissen anzeigt.

Keyword-Recherche mit Sistrix

Sistrix ist unser zentrales Tool für Keyword- und Ranking-Daten. Am häufigsten arbeiten wir mit sogenannten Quick Wins: Suchbegriffe, für die eine Seite schon auf Position 4–20 rankt, also nah dran ist, aber noch nicht auf der ersten Ergebnisseite ganz oben steht. Diese Seiten lohnt es sich gezielt zu optimieren, weil der Aufwand meist kleiner ist als bei einer Seite, die noch gar nicht rankt.

  1. Quick-Win-Liste in Sistrix für den relevanten Bereich ziehen
  2. Suchvolumen und Suchintention der Begriffe prüfen (sucht jemand ein Produkt, eine Info oder eine Marke?)
  3. Bestehende Seite mit dem Text abgleichen: Kommt der Suchbegriff überhaupt vor?
  4. Optimierung einbauen – siehe nächster Abschnitt

On-Page-Elemente

Diese Bausteine bestimmen, wie gut eine Seite für ihr Ziel-Keyword rankt:

ElementRegel bei WATT24
Meta-TitleKeyword vorne, max. 60 Zeichen, kein | WATT24 anhängen
Meta-Description150–160 Zeichen nach AIDA-Prinzip, kein Clickbait
ÜberschriftenEin H1 pro Seite, Keyword möglichst enthalten, H2/H3 sauber gegliedert
URLSprechend, kurz, Keyword enthalten – keine Parameter oder kryptische IDs
Bilder / ALT-TextBeschreibender ALT-Text, Dateigröße möglichst klein für schnelle Ladezeit
Interne VerlinkungJede Ziel-URL nur einmal pro Seite, Ankertext beschreibt das Ziel

Technisches SEO – die Basics

Auch die beste Seite rankt nicht, wenn Google sie nicht sauber crawlen und indexieren kann. Ein paar Grundbegriffe, die dir immer wieder begegnen:

  • Crawling: Google-Bots folgen Links und lesen Seiteninhalte aus
  • Indexierung: Eine gecrawlte Seite landet im Google-Index und kann in Suchergebnissen erscheinen
  • Sitemap: Liste aller wichtigen URLs, hilft Google beim vollständigen Crawling
  • Canonical-Tag: Zeigt Google die „offizielle" Version einer Seite, wichtig bei Filter- und Sortier-URLs im Shop
  • Duplicate Content: Sehr ähnliche Inhalte auf mehreren URLs (z. B. durch Filterkombinationen). Unbedingt vermeiden, kann Rankings verwässern
  • Core Web Vitals: Google-Kennzahlen für Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität einer Seite

Für dein Praxisprojekt reicht es, diese Begriffe zu kennen und im Hinterkopf zu haben. Die technische Betreuung übernimmt bei Bedarf das Team.

DE zuerst, EN als Übersetzung. Der deutsche Text ist die Vorlage und wird zuerst fertiggestellt. Der englische Text ist bei WATT24 eine sorgfältige Übersetzung davon. Eine separate Keyword-Recherche für Englisch ist in unserem Fall nicht nötig. Wichtig ist trotzdem: flüssiges Englisch, keine wörtliche 1:1-Übersetzung von Redewendungen, und Produkt- sowie Markennamen bleiben unverändert.

Interne Verlinkung – die Kurzfassung

  • Jede Ziel-URL erscheint nur einmal pro Seite
  • Verlinkt wird in dieser Reihenfolge: Produktkategorien, Herstellerseiten, Ratgeber, Wiki-Artikel
  • Ankertext beschreibt das Ziel klar: niemals „hier" oder „mehr erfahren"
  • Links im Fließtext verteilen, nicht am Ende zusammenclustern

Ratgeber-Content

Ratgeber-Artikel erklären erklärungsbedürftige Themen (Normen, Technik, Begriffe) und ranken oft für informationelle Suchanfragen, die noch nicht direkt zum Kauf führen. Sie sind gleichzeitig wichtige interne Linkziele für Kategorieseiten. Wenn du im Praxisprojekt einen neuen Anwendungsbereich aufbaust, gehört meist auch ein passender Ratgeber-Artikel dazu.

Faustregel: Bevor du einen Text schreibst oder überarbeitest, frag dich: Klingt das wie ein Fachmann für einen Fachmann – oder wie ein Consumer-Shop? Zielgruppe kennt sich aus, also Fachbegriffe nutzen statt vereinfachen.

SEO-Erfolg messen

SEO wirkt nicht sofort! Rankingveränderungen brauchen oft Wochen. Diese Kennzahlen zeigen dir trotzdem, ob sich eine Optimierung lohnt:

  • Ranking-Position für die Ziel-Keywords in Sistrix
  • Sichtbarkeitsindex - Sistrix-Kennzahl für die organische Gesamtsichtbarkeit eines Bereichs
  • Organischer Traffic in Google Analytics auf der jeweiligen Seite
  • Conversion-Rate aus organischem Traffic - rankt die Seite, aber verkauft sie auch?
02

SEA

Während SEO auf organische Rankings setzt, kaufen wir bei SEA (Search Engine Advertising) Sichtbarkeit direkt ein, vor allem über Google Ads. Die konkreten Konten und Zugänge zeigen wir dir vor Ort; hier geht es um das Grundprinzip.

Kontostruktur

Ein Google-Ads-Konto ist immer gleich aufgebaut. Diese Hierarchie ziehst du dich durch jede Kampagne durch:

Konto → Kampagne → Anzeigengruppe → Anzeige → Keyword

Budget und Kampagnentyp werden auf Kampagnenebene festgelegt, thematisch passende Keywords und Anzeigen werden in einer gemeinsamen Anzeigengruppe gebündelt. Faustregel: lieber mehrere thematisch enge Anzeigengruppen als eine große, unspezifische.

Kampagnentypen im Überblick

TypWofür geeignet
SuchnetzwerkTextanzeigen zu konkreten Suchbegriffen, hohe Kaufabsicht
ShoppingProduktanzeigen mit Bild und Preis direkt aus dem Produktfeed
Performance MaxAutomatisierte Kampagne über mehrere Google-Kanäle hinweg
DisplayBanner-Werbung auf Partnerseiten, eher für Reichweite/Retargeting

B2B-Besonderheiten

SEA für einen Elektro-Fachgroßhandel unterscheidet sich von klassischer Consumer-Werbung:

  • Längere Entscheidungswege: ein Elektriker vergleicht oft mehrere Anbieter, bevor er bestellt
  • Fachbegriffe als Keywords statt umgangssprachlicher Begriffe (siehe SEO-Kapitel: „Leitungsschutzschalter" statt „Sicherung")
  • Ausschlusslisten (negative Keywords) sind wichtig, um private Kaufinteressenten mit anderem Bedarf herauszufiltern

Keyword-Match-Typen

Match-TypBeispielBedeutung
Exact Match[unterputzdose kaufen]Nur sehr nah am exakten Begriff
Phrase Match"unterputzdose ip44"Begriff muss enthalten sein, Reihenfolge fix
Broad MatchunterputzdoseBreiteste Streuung, meist mit automatischen Geboten kombiniert

Anzeigentexte, die zur Landingpage passen

Eine Anzeige funktioniert nur, wenn sie hält, was die Landingpage verspricht. Das USP, das in der Anzeige steht, etwa schneller Versand oder Fachberatung, muss auf der Zielseite auch tatsächlich auffindbar sein. Nach dem AIDA-Prinzip: Aufmerksamkeit wecken, Interesse schaffen, Kaufwunsch aufbauen, klare Handlungsaufforderung.

Gebotsstrategien

Google Ads bietet verschiedene Strategien an, wie Gebote für Klicks berechnet werden:

StrategiePrinzip
Manueller CPCDu legst das Gebot pro Keyword selbst fest: volle Kontrolle, mehr Aufwand
Conversions maximierenAutomatisch auf möglichst viele Conversions optimiert, ohne Kostenziel
Ziel-CPAAutomatisch optimiert auf einen definierten Kostenrahmen pro Abschluss
Ziel-ROASAutomatisch optimiert auf ein Umsatz-zu-Kosten-Verhältnis

Automatisierte Strategien brauchen genug Datenbasis (Conversions), um gut zu funktionieren. Bei neuen Kampagnen ist am Anfang oft eine manuelle oder einfachere Strategie sinnvoller.

Budget & Saisonalität

Das Tagesbudget einer Kampagne bestimmt, wie viel Google im Schnitt pro Tag ausgeben darf. Bei saisonalen Themen, etwa Außenbeleuchtung im Frühjahr oder Notleuchten vor Prüfterminen, lohnt es sich, Budget und Gebote rechtzeitig vorher anzupassen, statt erst zu reagieren, wenn die Nachfrage schon da ist.

Erfolg messen

Die wichtigsten Kennzahlen, mit denen du in SEA arbeiten wirst:

CTR – Click-Through-Rate CPC – Cost per Click Conversion-Rate CPA – Cost per Acquisition ROAS – Return on Ad Spend

Grundlage dafür ist ein sauberes Conversion-Tracking – ohne das lässt sich keine Kampagne seriös bewerten. Die technische Einrichtung zeigen wir dir gemeinsam, sobald es im Praxisprojekt relevant wird.

SEO und SEA ergänzen sich: Für einen neuen Anwendungsbereich kann eine kleine, zeitlich befristete SEA-Kampagne zusätzliche Sichtbarkeit bringen, während die Seite organisch noch keine Rankings aufgebaut hat. Sobald SEO greift, kann das SEA-Budget für diese Seite reduziert werden.
03

Social Media

Instagram und LinkedIn spielen bei WATT24 unterschiedliche Rollen: gleiche Marke, unterschiedliche Tonalität. Der Unterschied entscheidet, ob ein Post zur Plattform passt oder wie ein Fremdkörper wirkt.

📸 Instagram ➜ kreativer

Bühne für Produkt-Highlights, Bild und Bewegtbild, mit etwas mehr Persönlichkeit und Branchenhumor.

  • Formate: Feed-Post, Reel, Story, Karussell (mehrere Bilder zum Durchwischen)
  • Wortspiele und Branchenhumor sind willkommen – der Witz sitzt im Wording, nicht in Ausrufezeichen oder Emoji-Girlanden
  • Inhalte: Produkt-Highlights, Anwendungsbereiche in Aktion, Behind-the-Scenes, neue Seiten/Kampagnen
  • Bildsprache im WATT24-Design (Canva), aber lockerer als eine Produktseite
  • Hashtags: wenige, thematisch treffende statt eine lange generische Liste (z. B. Produktkategorie + Anwendungsbereich statt „#led #licht #elektro")
  • Story eignet sich gut für Kurzfristiges: Ankündigungen, Umfragen, Blick hinter die Kulissen

💼 LinkedIn ➜ seriöser

Business-Publikum: Fachleute, Facility Manager, potenzielle Partner. Sachlicher, informativer Ton.

  • Formate: Unternehmens-Updates, Produktneuheiten, Fachbeiträge, Projekte/Case Studies
  • Kein Branchenhumor im Vordergrund – Kompetenz und Substanz zählen
  • Inhalte: Ratgeber-Themen einordnen, Herstellerpartnerschaften, Projekt-Einblicke, Unternehmensnews
  • Direkter Bezug zu Fachthemen, weniger „Show", mehr Inhalt
  • Persönlicher Bezug erlaubt: kurze Einordnung, warum ein Thema relevant ist, statt reiner Produktankündigung
  • Kommentare und Reaktionen von Fachpublikum sind hier oft aussagekräftiger als reine Like-Zahlen

Redaktionsplan ➜ woher Themen kommen

Die meisten Social-Media-Inhalte lassen sich aus bestehender Arbeit ableiten, statt komplett neu erfunden zu werden:

  • Neue Anwendungsbereiche oder Kategorieseiten (siehe Kapitel 4)
  • Neue Ratgeber-Artikel: auf LinkedIn oft 1:1 einordnbar
  • Herstellerneuheiten und Produktlaunches
  • Saisonale Themen (z. B. Beleuchtung im Winter, Normänderungen)

Ein grober Beispiel-Rhythmus zur Orientierung, wie sich Formate über die Woche verteilen lassen:

TagInstagramLinkedIn
MontagFachbeitrag oder Ratgeber-Verweis
MittwochFeed-Post: Produkt-Highlight
FreitagReel oder StoryUnternehmens-Update / Projekt-Einblick

Das ist ein Orientierungsrahmen, kein starres Gesetz! Wichtiger als die Taktung ist, dass Inhalte thematisch zu dem passen, was gerade im Marketing passiert (siehe oben).
Gerne darfst du dich hier ausprobieren. Auch Formate wie: Azubi-Life bei WATT24 sind möglich. Lass uns gerne sprechen, auf was du Lust hast.

Community-Management-Basics

Ein Post ist nicht fertig, sobald er veröffentlicht ist. Kommentare und Nachrichten zeitnah zu beantworten, gehört genauso zur Aufgabe:

  • Fachliche Fragen sachlich und korrekt beantworten (im Zweifel lieber kurz zurückfragen als falsch antworten)
  • Ton bleibt kanaltypisch: auf Instagram etwas lockerer, auf LinkedIn sachlich-freundlich
  • Kritische Kommentare nicht löschen, sondern ruhig und konstruktiv beantworten
  • Bei Unsicherheit: im Team abstimmen, bevor öffentlich geantwortet wird
Merksatz: Instagram zeigt, LinkedIn erklärt. Beide Kanäle transportieren dieselbe Marke, nur mit anderem Lautstärkeregler für Humor und Fachlichkeit.
04

Kampagne erstellen

Das ist dein Praxisprojekt: Du baust einen komplett neuen Anwendungsbereich auf watt24.com auf - von der ersten Idee bis zum Newsletter. Als Orientierung dient eine bestehende Seite wie /lichtberatung/schreinerei/. Dein konkretes Thema bekommst du separat zugewiesen, der Ablauf hier gilt unabhängig davon, welches Thema es ist.

Ein Anwendungsbereich bündelt Produkte und Beratung für eine konkrete Branche oder Nutzungssituation. Statt „hier sind unsere Steckdosen" heißt es „so beleuchtest du eine Schreinerei richtig". Das funktioniert, weil die Zielgruppe sich mit ihrem eigenen Problem wiederfindet statt mit einer generischen Produktliste. Genau das macht dein Anwendungsbereich auch: ein Thema, eine klare Zielgruppe, passende Produkte, alles an einem Ort.

So ist dieser Abschnitt aufgebaut: fünf Phasen, jede mit kurzer Erklärung und einer abhakbaren Checkliste. Dein Fortschritt wird automatisch in diesem Browser gespeichert, du kannst also jederzeit weitermachen, wo du aufgehört hast.

Phase 1 · Konzept & Recherche

Grundlage

Bevor die erste Zeile Text steht, verschaffst du dir einen Überblick: Wer sucht nach diesem Anwendungsbereich, wonach genau, und was gibt es auf watt24.com schon dazu?

Phase 2 · Seite bauen

Text & Bild

Die eigentliche Landingpage entsteht in der Shopware Experience World. Text zuerst auf Deutsch fertigstellen, danach sorgfältig ins Englische übersetzen (Achtung, hier ist Shopware ein wenig "extra", an diesem Punkt bitte einmal den besten Weg mit dem Team abstimmen ;)

Phase 3 · Produktempfehlungsseite

Kategorie

Zur Landingpage gehört eine Seite mit konkreten Produktempfehlungen: der Übergang von der Inspiration zum Kauf.

Phase 4 · Social Media bewerben

Reichweite

Details zu Ton und Formaten findest du in Kapitel 3, hier geht es konkret um deine neue Seite.

Phase 5 · Newsletter (HubSpot)

Abschluss

Der Newsletter rundet die Kampagne ab und bringt bestehende Kontakte gezielt auf die neue Seite.

Qualitäts-Check vor Go-Live

Bevor die Seite live geht bzw. beworben wird, lohnt sich ein letzter Rundgang mit etwas Abstand:

  • Liest sich der Text wie von einem Fachmann für einen Fachmann; nicht wie ein Consumer-Shop?
  • Sind alle Produktlinks funktionsfähig und die Produktauswahl noch aktuell?
  • Stimmen Meta-Title und Meta-Description für DE und EN?
  • Sind Bilder in guter Qualität und passender Größe eingebunden?
  • Funktioniert die Verlinkung zwischen Landingpage und Produktempfehlungsseite in beide Richtungen?
  • Ist die Seite auf dem Smartphone genauso gut lesbar wie am Desktop?

Glossar & Tool-Übersicht

Ausführliche Nachschlagehilfe für Begriffe, die dir im Marketing-Alltag immer wieder begegnen, sortiert nach Themenbereich.

SEO-Begriffe

BegriffBedeutung
SERPSearch Engine Result Page – die Google-Ergebnisseite
Quick WinKeyword mit Ranking-Position 4–20, das sich mit wenig Aufwand nach vorne optimieren lässt
Meta-Title / DescriptionTitel und Beschreibungstext, die in den Suchergebnissen angezeigt werden
SuchintentionWas jemand mit einer Suche tatsächlich erreichen will (informieren, kaufen, navigieren)
SichtbarkeitsindexSistrix-Kennzahl für die organische Gesamtsichtbarkeit einer Domain oder eines Bereichs
BacklinkLink von einer fremden Website auf watt24.com – Signal für Vertrauenswürdigkeit
CrawlingGoogle-Bots lesen Seiteninhalte und folgen Links
IndexierungEine gecrawlte Seite wird in den Google-Index aufgenommen
Canonical-TagMarkiert die „offizielle" Version einer Seite bei mehreren ähnlichen URLs
Duplicate ContentSehr ähnliche Inhalte auf mehreren URLs, z. B. durch Filterkombinationen
Core Web VitalsGoogle-Kennzahlen für Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität
Snippet / Rich SnippetAngezeigter Textausschnitt in der SERP bzw. erweiterte Darstellung mit Zusatzinfos (z. B. Sternebewertung)
Onpage / OffpageMaßnahmen direkt auf der eigenen Seite vs. außerhalb (z. B. Backlinks)
AnkertextDer sichtbare, klickbare Text eines Links

SEA-Begriffe

BegriffBedeutung
CTRClick-Through-Rate – Anteil der Klicks an allen Impressionen
CPC / CPACost per Click / Cost per Acquisition – Kosten pro Klick bzw. pro Abschluss
ROASReturn on Ad Spend – Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten
Negative KeywordsSuchbegriffe, für die eine Anzeige bewusst nicht ausgespielt werden soll
Quality ScoreGoogle-Bewertung der Anzeigenrelevanz – beeinflusst Kosten und Position
Impression ShareAnteil der tatsächlich erhaltenen Einblendungen an allen möglichen
SuchbegriffsberichtZeigt, für welche tatsächlichen Suchanfragen eine Anzeige ausgespielt wurde
RemarketingErneute Ansprache von Nutzern, die die Seite bereits besucht haben
Conversion-TrackingTechnische Erfassung, ob eine Anzeige zu einer gewünschten Handlung geführt hat

Social-Media-Begriffe

BegriffBedeutung
ReichweiteAnzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben
Engagement-RateVerhältnis von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zur Reichweite
ReelKurzes, vertikales Video-Format auf Instagram
Story24 Stunden sichtbarer Kurzinhalt auf Instagram
AlgorithmusRegelwerk der Plattform, das bestimmt, wem welcher Inhalt angezeigt wird
Community ManagementAktives Beantworten und Betreuen von Kommentaren und Nachrichten
RedaktionsplanVorausplanung, welche Inhalte wann auf welchem Kanal erscheinen

Allgemeine Marketing-Begriffe

BegriffBedeutung
AIDAAttention – Interest – Desire – Action, Grundprinzip für Werbetexte
FunnelDer Weg eines Interessenten von der ersten Wahrnehmung bis zum Kauf
Customer JourneyAlle Berührungspunkte, die eine Person mit der Marke hat, bis sie kauft
LeadKontakt mit Interesse, der noch nicht gekauft hat (z. B. Newsletter-Anmeldung)
USPUnique Selling Proposition – das, was ein Angebot von der Konkurrenz unterscheidet
CTACall-to-Action – die konkrete Handlungsaufforderung, z. B. „Jetzt ansehen"
KPIKey Performance Indicator – zentrale Erfolgskennzahl für ein Ziel
Owned / Earned / Paid MediaEigene Kanäle, unbezahlte Erwähnungen Dritter, bezahlte Werbung
A/B-TestZwei Varianten gegeneinander testen, um zu sehen, welche besser funktioniert
Double-Opt-inNewsletter-Anmeldung wird per Bestätigungs-Mail zusätzlich verifiziert
Öffnungsrate / KlickrateAnteil der Empfänger, die eine E-Mail öffnen bzw. darin klicken
Conversion-RateAnteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen (z. B. kaufen)
Handbuch Online Marketing · WATT24 · für den internen Gebrauch im Marketing-Onboarding