Handbuch Online Marketing
Dieses Handbuch begleitet dich durch deinen Marketing-Zwischenstopp bei WATT24. Es ist gleichzeitig Einführung, Nachschlagewerk und Aufgabenliste für dein Praxisprojekt.
Wie du das Handbuch nutzt
Die vier Kapitel bauen aufeinander auf, müssen aber nicht am Stück durchgearbeitet werden. SEO und SEA vermitteln das Grundwissen, das du für fast jede Marketing-Aufgabe brauchst. Social Media begleitet dich vor allem, wenn es im letzten Kapitel um die Bewerbung deiner neuen Seite geht. Kampagne erstellen ist dein eigentliches Praxisprojekt. Hier bekommst du ein konkretes Thema zugewiesen (einen neuen Anwendungsbereich auf watt24.com, ähnlich der Anwendungsbereichsseite Schreinerei und arbeitest die dortige Checkliste Schritt für Schritt ab.
#gerneperDu
Deine Werkzeugkiste
Zugänge zu den einzelnen Tools richten wir dir je nach Bedarf ein, hier schon mal ein Überblick, wofür du sie brauchst:
Keyword- und Ranking-Recherche für SEO, u. a. Quick-Win-Analysen
CMS für Kategorie-, Landing- und Anwendungsbereichsseiten
Bildgestaltung für Seiten, Social Media und Newsletter
Newsletter-Erstellung und E-Mail-Marketing
Social-Media-Bewerbung, unterschiedliche Tonalität je Kanal
SEA-Kampagnen: Suchnetzwerk, Shopping, Performance Max
Traffic, Nutzerverhalten und Conversions auf watt24.com auswerten
Indexierung, Suchanfragen und technische SEO-Fehler im Blick behalten
KI-Unterstützung bei Recherche, Textentwürfen und Ideenfindung
Bei Fragen: einfach fragen!
SEO
Suchmaschinenoptimierung ist bei WATT24 ein wichtiger Traffic-Kanal: Ein Großteil unserer Kategorie-, Hersteller- und Ratgeberseiten lebt davon, in Google für die richtigen Suchbegriffe gefunden zu werden.
Grundprinzip
SEO bedeutet, Seiten so zu gestalten, dass sie zu dem passen, wonach jemand tatsächlich sucht - inhaltlich, strukturell und technisch. Bei WATT24 heißt das konkret: Die passenden Suchbegriffe im Titel, in der Überschrift und im Text unterbringen, ohne dass übertreiben wird (Stichwort Keyword-Stuffing) oder es gestelzt klingt. Außerdem ist eine saubere Verlinkung der Seite mit anderen relevanten Seiten wichtig.
Suchintention verstehen
Nicht jeder Suchbegriff will das Gleiche. Bevor du eine Seite optimierst, ordne den Suchbegriff einer Intention zu – das entscheidet, welche Art von Seite überhaupt ranken kann:
| Intention | Beispiel-Suche | Passende Seite |
|---|---|---|
| Informational | „was bedeutet ip44" | Ratgeber, Wiki-Artikel |
| Navigational | „watt24 login" | Konkrete Unterseite, Account-Bereich |
| Transactional | „unterputzdose kaufen" | Kategorie- oder Produktseite |
| Commercial | „beste unterputzdose ip44" | Ratgeber mit Produktverweisen, Vergleichsseite |
Eine Kategorieseite für einen rein informationellen Suchbegriff zu optimieren, funktioniert in der Regel nicht, Google zeigt dafür lieber Ratgeber- oder Wiki-Inhalte an. Prüfe deshalb bei jedem Keyword kurz, was Google aktuell in den Top-Ergebnissen anzeigt.
Keyword-Recherche mit Sistrix
Sistrix ist unser zentrales Tool für Keyword- und Ranking-Daten. Am häufigsten arbeiten wir mit sogenannten Quick Wins: Suchbegriffe, für die eine Seite schon auf Position 4–20 rankt, also nah dran ist, aber noch nicht auf der ersten Ergebnisseite ganz oben steht. Diese Seiten lohnt es sich gezielt zu optimieren, weil der Aufwand meist kleiner ist als bei einer Seite, die noch gar nicht rankt.
- Quick-Win-Liste in Sistrix für den relevanten Bereich ziehen
- Suchvolumen und Suchintention der Begriffe prüfen (sucht jemand ein Produkt, eine Info oder eine Marke?)
- Bestehende Seite mit dem Text abgleichen: Kommt der Suchbegriff überhaupt vor?
- Optimierung einbauen – siehe nächster Abschnitt
On-Page-Elemente
Diese Bausteine bestimmen, wie gut eine Seite für ihr Ziel-Keyword rankt:
| Element | Regel bei WATT24 |
|---|---|
| Meta-Title | Keyword vorne, max. 60 Zeichen, kein | WATT24 anhängen |
| Meta-Description | 150–160 Zeichen nach AIDA-Prinzip, kein Clickbait |
| Überschriften | Ein H1 pro Seite, Keyword möglichst enthalten, H2/H3 sauber gegliedert |
| URL | Sprechend, kurz, Keyword enthalten – keine Parameter oder kryptische IDs |
| Bilder / ALT-Text | Beschreibender ALT-Text, Dateigröße möglichst klein für schnelle Ladezeit |
| Interne Verlinkung | Jede Ziel-URL nur einmal pro Seite, Ankertext beschreibt das Ziel |
Technisches SEO – die Basics
Auch die beste Seite rankt nicht, wenn Google sie nicht sauber crawlen und indexieren kann. Ein paar Grundbegriffe, die dir immer wieder begegnen:
- Crawling: Google-Bots folgen Links und lesen Seiteninhalte aus
- Indexierung: Eine gecrawlte Seite landet im Google-Index und kann in Suchergebnissen erscheinen
- Sitemap: Liste aller wichtigen URLs, hilft Google beim vollständigen Crawling
- Canonical-Tag: Zeigt Google die „offizielle" Version einer Seite, wichtig bei Filter- und Sortier-URLs im Shop
- Duplicate Content: Sehr ähnliche Inhalte auf mehreren URLs (z. B. durch Filterkombinationen). Unbedingt vermeiden, kann Rankings verwässern
- Core Web Vitals: Google-Kennzahlen für Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität einer Seite
Für dein Praxisprojekt reicht es, diese Begriffe zu kennen und im Hinterkopf zu haben. Die technische Betreuung übernimmt bei Bedarf das Team.
Interne Verlinkung – die Kurzfassung
- Jede Ziel-URL erscheint nur einmal pro Seite
- Verlinkt wird in dieser Reihenfolge: Produktkategorien, Herstellerseiten, Ratgeber, Wiki-Artikel
- Ankertext beschreibt das Ziel klar: niemals „hier" oder „mehr erfahren"
- Links im Fließtext verteilen, nicht am Ende zusammenclustern
Ratgeber-Content
Ratgeber-Artikel erklären erklärungsbedürftige Themen (Normen, Technik, Begriffe) und ranken oft für informationelle Suchanfragen, die noch nicht direkt zum Kauf führen. Sie sind gleichzeitig wichtige interne Linkziele für Kategorieseiten. Wenn du im Praxisprojekt einen neuen Anwendungsbereich aufbaust, gehört meist auch ein passender Ratgeber-Artikel dazu.
SEO-Erfolg messen
SEO wirkt nicht sofort! Rankingveränderungen brauchen oft Wochen. Diese Kennzahlen zeigen dir trotzdem, ob sich eine Optimierung lohnt:
- Ranking-Position für die Ziel-Keywords in Sistrix
- Sichtbarkeitsindex - Sistrix-Kennzahl für die organische Gesamtsichtbarkeit eines Bereichs
- Organischer Traffic in Google Analytics auf der jeweiligen Seite
- Conversion-Rate aus organischem Traffic - rankt die Seite, aber verkauft sie auch?
SEA
Während SEO auf organische Rankings setzt, kaufen wir bei SEA (Search Engine Advertising) Sichtbarkeit direkt ein, vor allem über Google Ads. Die konkreten Konten und Zugänge zeigen wir dir vor Ort; hier geht es um das Grundprinzip.
Kontostruktur
Ein Google-Ads-Konto ist immer gleich aufgebaut. Diese Hierarchie ziehst du dich durch jede Kampagne durch:
Budget und Kampagnentyp werden auf Kampagnenebene festgelegt, thematisch passende Keywords und Anzeigen werden in einer gemeinsamen Anzeigengruppe gebündelt. Faustregel: lieber mehrere thematisch enge Anzeigengruppen als eine große, unspezifische.
Kampagnentypen im Überblick
| Typ | Wofür geeignet |
|---|---|
| Suchnetzwerk | Textanzeigen zu konkreten Suchbegriffen, hohe Kaufabsicht |
| Shopping | Produktanzeigen mit Bild und Preis direkt aus dem Produktfeed |
| Performance Max | Automatisierte Kampagne über mehrere Google-Kanäle hinweg |
| Display | Banner-Werbung auf Partnerseiten, eher für Reichweite/Retargeting |
B2B-Besonderheiten
SEA für einen Elektro-Fachgroßhandel unterscheidet sich von klassischer Consumer-Werbung:
- Längere Entscheidungswege: ein Elektriker vergleicht oft mehrere Anbieter, bevor er bestellt
- Fachbegriffe als Keywords statt umgangssprachlicher Begriffe (siehe SEO-Kapitel: „Leitungsschutzschalter" statt „Sicherung")
- Ausschlusslisten (negative Keywords) sind wichtig, um private Kaufinteressenten mit anderem Bedarf herauszufiltern
Keyword-Match-Typen
| Match-Typ | Beispiel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Exact Match | [unterputzdose kaufen] | Nur sehr nah am exakten Begriff |
| Phrase Match | "unterputzdose ip44" | Begriff muss enthalten sein, Reihenfolge fix |
| Broad Match | unterputzdose | Breiteste Streuung, meist mit automatischen Geboten kombiniert |
Anzeigentexte, die zur Landingpage passen
Eine Anzeige funktioniert nur, wenn sie hält, was die Landingpage verspricht. Das USP, das in der Anzeige steht, etwa schneller Versand oder Fachberatung, muss auf der Zielseite auch tatsächlich auffindbar sein. Nach dem AIDA-Prinzip: Aufmerksamkeit wecken, Interesse schaffen, Kaufwunsch aufbauen, klare Handlungsaufforderung.
Gebotsstrategien
Google Ads bietet verschiedene Strategien an, wie Gebote für Klicks berechnet werden:
| Strategie | Prinzip |
|---|---|
| Manueller CPC | Du legst das Gebot pro Keyword selbst fest: volle Kontrolle, mehr Aufwand |
| Conversions maximieren | Automatisch auf möglichst viele Conversions optimiert, ohne Kostenziel |
| Ziel-CPA | Automatisch optimiert auf einen definierten Kostenrahmen pro Abschluss |
| Ziel-ROAS | Automatisch optimiert auf ein Umsatz-zu-Kosten-Verhältnis |
Automatisierte Strategien brauchen genug Datenbasis (Conversions), um gut zu funktionieren. Bei neuen Kampagnen ist am Anfang oft eine manuelle oder einfachere Strategie sinnvoller.
Budget & Saisonalität
Das Tagesbudget einer Kampagne bestimmt, wie viel Google im Schnitt pro Tag ausgeben darf. Bei saisonalen Themen, etwa Außenbeleuchtung im Frühjahr oder Notleuchten vor Prüfterminen, lohnt es sich, Budget und Gebote rechtzeitig vorher anzupassen, statt erst zu reagieren, wenn die Nachfrage schon da ist.
Erfolg messen
Die wichtigsten Kennzahlen, mit denen du in SEA arbeiten wirst:
Grundlage dafür ist ein sauberes Conversion-Tracking – ohne das lässt sich keine Kampagne seriös bewerten. Die technische Einrichtung zeigen wir dir gemeinsam, sobald es im Praxisprojekt relevant wird.
Kampagne erstellen
Das ist dein Praxisprojekt: Du baust einen komplett neuen Anwendungsbereich auf watt24.com auf - von der ersten Idee bis zum Newsletter. Als Orientierung dient eine bestehende Seite wie /lichtberatung/schreinerei/. Dein konkretes Thema bekommst du separat zugewiesen, der Ablauf hier gilt unabhängig davon, welches Thema es ist.
Ein Anwendungsbereich bündelt Produkte und Beratung für eine konkrete Branche oder Nutzungssituation. Statt „hier sind unsere Steckdosen" heißt es „so beleuchtest du eine Schreinerei richtig". Das funktioniert, weil die Zielgruppe sich mit ihrem eigenen Problem wiederfindet statt mit einer generischen Produktliste. Genau das macht dein Anwendungsbereich auch: ein Thema, eine klare Zielgruppe, passende Produkte, alles an einem Ort.
Phase 1 · Konzept & Recherche
GrundlageBevor die erste Zeile Text steht, verschaffst du dir einen Überblick: Wer sucht nach diesem Anwendungsbereich, wonach genau, und was gibt es auf watt24.com schon dazu?
Phase 2 · Seite bauen
Text & BildDie eigentliche Landingpage entsteht in der Shopware Experience World. Text zuerst auf Deutsch fertigstellen, danach sorgfältig ins Englische übersetzen (Achtung, hier ist Shopware ein wenig "extra", an diesem Punkt bitte einmal den besten Weg mit dem Team abstimmen ;)
Phase 3 · Produktempfehlungsseite
KategorieZur Landingpage gehört eine Seite mit konkreten Produktempfehlungen: der Übergang von der Inspiration zum Kauf.
Phase 4 · Social Media bewerben
ReichweiteDetails zu Ton und Formaten findest du in Kapitel 3, hier geht es konkret um deine neue Seite.
Phase 5 · Newsletter (HubSpot)
AbschlussDer Newsletter rundet die Kampagne ab und bringt bestehende Kontakte gezielt auf die neue Seite.
Qualitäts-Check vor Go-Live
Bevor die Seite live geht bzw. beworben wird, lohnt sich ein letzter Rundgang mit etwas Abstand:
- Liest sich der Text wie von einem Fachmann für einen Fachmann; nicht wie ein Consumer-Shop?
- Sind alle Produktlinks funktionsfähig und die Produktauswahl noch aktuell?
- Stimmen Meta-Title und Meta-Description für DE und EN?
- Sind Bilder in guter Qualität und passender Größe eingebunden?
- Funktioniert die Verlinkung zwischen Landingpage und Produktempfehlungsseite in beide Richtungen?
- Ist die Seite auf dem Smartphone genauso gut lesbar wie am Desktop?
Glossar & Tool-Übersicht
Ausführliche Nachschlagehilfe für Begriffe, die dir im Marketing-Alltag immer wieder begegnen, sortiert nach Themenbereich.
SEO-Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| SERP | Search Engine Result Page – die Google-Ergebnisseite |
| Quick Win | Keyword mit Ranking-Position 4–20, das sich mit wenig Aufwand nach vorne optimieren lässt |
| Meta-Title / Description | Titel und Beschreibungstext, die in den Suchergebnissen angezeigt werden |
| Suchintention | Was jemand mit einer Suche tatsächlich erreichen will (informieren, kaufen, navigieren) |
| Sichtbarkeitsindex | Sistrix-Kennzahl für die organische Gesamtsichtbarkeit einer Domain oder eines Bereichs |
| Backlink | Link von einer fremden Website auf watt24.com – Signal für Vertrauenswürdigkeit |
| Crawling | Google-Bots lesen Seiteninhalte und folgen Links |
| Indexierung | Eine gecrawlte Seite wird in den Google-Index aufgenommen |
| Canonical-Tag | Markiert die „offizielle" Version einer Seite bei mehreren ähnlichen URLs |
| Duplicate Content | Sehr ähnliche Inhalte auf mehreren URLs, z. B. durch Filterkombinationen |
| Core Web Vitals | Google-Kennzahlen für Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität |
| Snippet / Rich Snippet | Angezeigter Textausschnitt in der SERP bzw. erweiterte Darstellung mit Zusatzinfos (z. B. Sternebewertung) |
| Onpage / Offpage | Maßnahmen direkt auf der eigenen Seite vs. außerhalb (z. B. Backlinks) |
| Ankertext | Der sichtbare, klickbare Text eines Links |
SEA-Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| CTR | Click-Through-Rate – Anteil der Klicks an allen Impressionen |
| CPC / CPA | Cost per Click / Cost per Acquisition – Kosten pro Klick bzw. pro Abschluss |
| ROAS | Return on Ad Spend – Umsatz im Verhältnis zu den Werbekosten |
| Negative Keywords | Suchbegriffe, für die eine Anzeige bewusst nicht ausgespielt werden soll |
| Quality Score | Google-Bewertung der Anzeigenrelevanz – beeinflusst Kosten und Position |
| Impression Share | Anteil der tatsächlich erhaltenen Einblendungen an allen möglichen |
| Suchbegriffsbericht | Zeigt, für welche tatsächlichen Suchanfragen eine Anzeige ausgespielt wurde |
| Remarketing | Erneute Ansprache von Nutzern, die die Seite bereits besucht haben |
| Conversion-Tracking | Technische Erfassung, ob eine Anzeige zu einer gewünschten Handlung geführt hat |
Social-Media-Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Reichweite | Anzahl der Personen, die einen Beitrag gesehen haben |
| Engagement-Rate | Verhältnis von Interaktionen (Likes, Kommentare, Shares) zur Reichweite |
| Reel | Kurzes, vertikales Video-Format auf Instagram |
| Story | 24 Stunden sichtbarer Kurzinhalt auf Instagram |
| Algorithmus | Regelwerk der Plattform, das bestimmt, wem welcher Inhalt angezeigt wird |
| Community Management | Aktives Beantworten und Betreuen von Kommentaren und Nachrichten |
| Redaktionsplan | Vorausplanung, welche Inhalte wann auf welchem Kanal erscheinen |
Allgemeine Marketing-Begriffe
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| AIDA | Attention – Interest – Desire – Action, Grundprinzip für Werbetexte |
| Funnel | Der Weg eines Interessenten von der ersten Wahrnehmung bis zum Kauf |
| Customer Journey | Alle Berührungspunkte, die eine Person mit der Marke hat, bis sie kauft |
| Lead | Kontakt mit Interesse, der noch nicht gekauft hat (z. B. Newsletter-Anmeldung) |
| USP | Unique Selling Proposition – das, was ein Angebot von der Konkurrenz unterscheidet |
| CTA | Call-to-Action – die konkrete Handlungsaufforderung, z. B. „Jetzt ansehen" |
| KPI | Key Performance Indicator – zentrale Erfolgskennzahl für ein Ziel |
| Owned / Earned / Paid Media | Eigene Kanäle, unbezahlte Erwähnungen Dritter, bezahlte Werbung |
| A/B-Test | Zwei Varianten gegeneinander testen, um zu sehen, welche besser funktioniert |
| Double-Opt-in | Newsletter-Anmeldung wird per Bestätigungs-Mail zusätzlich verifiziert |
| Öffnungsrate / Klickrate | Anteil der Empfänger, die eine E-Mail öffnen bzw. darin klicken |
| Conversion-Rate | Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen (z. B. kaufen) |
Social Media
Instagram und LinkedIn spielen bei WATT24 unterschiedliche Rollen: gleiche Marke, unterschiedliche Tonalität. Der Unterschied entscheidet, ob ein Post zur Plattform passt oder wie ein Fremdkörper wirkt.
📸 Instagram ➜ kreativer
Bühne für Produkt-Highlights, Bild und Bewegtbild, mit etwas mehr Persönlichkeit und Branchenhumor.
💼 LinkedIn ➜ seriöser
Business-Publikum: Fachleute, Facility Manager, potenzielle Partner. Sachlicher, informativer Ton.
Redaktionsplan ➜ woher Themen kommen
Die meisten Social-Media-Inhalte lassen sich aus bestehender Arbeit ableiten, statt komplett neu erfunden zu werden:
Ein grober Beispiel-Rhythmus zur Orientierung, wie sich Formate über die Woche verteilen lassen:
Das ist ein Orientierungsrahmen, kein starres Gesetz! Wichtiger als die Taktung ist, dass Inhalte thematisch zu dem passen, was gerade im Marketing passiert (siehe oben).
Gerne darfst du dich hier ausprobieren. Auch Formate wie: Azubi-Life bei WATT24 sind möglich. Lass uns gerne sprechen, auf was du Lust hast.
Community-Management-Basics
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