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Wie funktionieren Bewegungsmelder?

 

 

Wie funktioniert eigentlich ein Bewegungsmelder? Worin liegt der Unterschied der verschiedenen Technologien und für welche Anwendungen eignen sie sich?

Die Lichtexperten liefern die Antworten!

 

 

 

Bewegungsmelder sind elektronische Sensoren, die auf Bewegungen in der näheren Umgebung reagieren und dann als elektrischer Schalter fungieren. Grundsätzlich kann zwischen aktiven und passiven Bewegungsmeldern unterschieden werden.

Aktive Bewegungsmelder arbeiten mit elektromagnetischen Wellen oder mit Ultraschall, am geläufigsten in der Lichttechnik sind die HF (Hochfrequenz)-Sensoren. Passive Sensoren, wie die PIR (Pyroelectric Infrared)-Sensoren reagieren auf Temperaturveränderungen, also auf die Wärmestrahlung von Personen und Objekten.

 

Welcher Sensor ist besser für deine Anwendung?

Um das zu beantworten, erklären wir dir die Funktionsweisen und Einschränkungen beider Typen etwas genauer:

 

Passive Bewegungsmelder:

So sieht ein Infrarot-/IR-/PIR-Bewegungsmelder die Umwelt.

Sie arbeiten mit Infrarottechnik, daher auch der Name PIR-/IR– (Pyroelectric InfraRed) Sensor. Eine Linse sorgt für die Bündelung der Strahlung und zugleich für eine Rasterung ihres Erfassungsbereiches. Die Sensorik reagiert auf Temperaturveränderungen der Umgebung. Das heißt, sobald eine Person oder ein Objekt innerhalb ihres Erfassungsrasters Wärme abstrahlt, schaltet sich die angeschlossene Beleuchtung ein.

Ideale Anwendungsbereiche sind daher Außenbereiche, Lager oder Produktionsbereiche.

 

Allerdings gibt es ein paar Fehlerquellen der Infrarot-Sensoren, die ihre Anwendung in bestimmten Bereichen bedingt einschränken.

Da die Sensorik auf Wärmestrahlung reagiert, können Fußbodenheizungen die Erkennung verringern. Der Kontrast der menschlichen Wärme und des erwärmten Bodens im Hintergrund ist potentiell nicht groß genug. Zudem können warme Luftverwirbelungen zu Fehlauslösungen führen. Daher sind die Umgebungsbedingungen deiner Anwendung abzuwägen.

Eine weitere potenzielle Problematik stellt der Einbau von PIR-Sensorik in Garagen oder Carports dar. Die Beleuchtung schaltet sich nicht unbedingt ein, wenn aus- oder einfahrende Vehikel keine Motorenwärme abstrahlen.

 

Aktive Bewegungsmelder:

So funktioniert der Hochfrequenz-Bewegungsmelder: wie bei der Radarmessung des Autos.

Sie geben aktiv Radar-/Hochfrequenzstrahlen ab, welche von Gegenständen reflektiert und von dem Sensor wieder aufgefangen werden. Über die zeitliche Distanz des „Senden-Empfangen“-Prozesses wird gemessen, ob die umliegenden Objekte in Bewegung sind. Ist das der Fall, löst der HF-Sensor aus.

Ein erheblicher Vorteil ist, dass die Radarstrahlen Bewegungen auch durch dünnere Glas-, oder Kunststoffschichten und Holz erfassen. Von daher sind sie die ideale Lösung für Innenbereiche, Toiletten oder Waschräume, da Personen bereits hinter dünnen Türen erfasst werden. Auch für den Einsatz in Leuchten eignen sie sich sehr gut, denn sie erkennen Bewegung hinter einer Abdeckung sitzend.

 

Fehlauslösungen treten typischerweise in Außenbereichen auf: der Bewegungsmelder kann bereits reagieren, wenn umliegende Büsche oder Bäume durch Wind in Bewegung gebracht werden. Auch kleine Tiere, die durch den Erfassungsradius des Sensors huschen, können ihn auslösen.

 

 

Wie du siehst, kommt die Wahl des richtigen Bewegungsmelder ganz auf den Anwendungsbereich an. Wir haben die ganzen Informationen zusätzlich in einem Video zusammengefasst:

 

 

Wir bieten beide Sensortypen an – und beraten dich auch gerne, solltest du dir noch unsicher sein, welche Art von Bewegungsmelder sich für deine Anwendung am besten eignet.

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